


Liebe Eltern, liebe Kinder, liebe Besucher!
Willkommen auf der Homepage der St.-Nikolaus-Schule.
Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einen Einblick in unser schulisches Leben geben, Sie über unsere Konzeption informieren und nicht zuletzt von aktuellen Ereignissen berichten.
Viel Spaß beim Stöbern!
Textsichere Schauspieler, mitreißende Musik, perfekte Bühne, himmlische Beleuchtung und mit Christiane Brenne eine ebenso liebevolle wie leistungsstarke Regisseurin - es passte einfach alles. Vielen Eltern und Großeltern blitzten die Augen und sie waren mit Recht stolz auf den perfekten Auftritt der Kinder.
Monatelang hatten die Akteure mit Frau Brenne, vielen engagierten Eltern und Hausmeister Ackermann Rollen und Gesang einstudiert sowie Bühne und Technik gebaut und bei vielen Mitschülern Spannung und Neugier geweckt.
Kein Wunder also, dass alle Karten für die drei Aufführungen reißenden Absatz fanden: "Ausverkauft" - lange vor der Uraufführung! Die fand passend am Nikolausfreitag um 17.00 Uhr statt.
In ihren bunten Kostümen "erleuchteten" die Schauspieler und Chorsänger das Publikum. Planeten, Kometen, Sterne und Schnuppen und ein Bösewicht - das Schwarze Loch - wirbelten über die Bühne.
Die Zuschauer erlebten eine rockige Reise durch die Galaxie. Opa Galaxos, ein alter Stern, drohte zu erlöschen und hatte den Planeten viele Geschenke mitgebracht. Das Schwarze Loch wurde nicht bedacht und wollte sich rächen. In letzter Minute retteten die Planeten und Schnuppen den kleinen Planeten Pluto und seine Kristallkugel aus den Fängen des Schwarzen Loches. Dieses merkte, dass es nicht schön ist, wenn einen keiner mag und es legte sein schwarzes Gewand ab. Die Kugel verriet, dass es auf der Erde Leben geben würde. Die Sterne malten für die Erde Sternenbilder an den Himmel, damit sich die Menschen, die es bis dahin noch nicht gab, daran erfreuen konnten.
"Einfach galaktisch" - der Jubelsturm des Publikums war nur zu verständlich und hochverdient.
In dem Theaterstück "Die 9. Sinfonie der Tiere" erlebten sie die Orchesterprobe im Wohnzimmer des jungen Dirigenten Karavan. Er hat die große Chance, die 9. Sinfonie von Beethoven zu dirigieren. Aber mit eigenem Orchester! Das fehlt ihm jedoch. Eine Agentur für "schwervermittelbare Musiker" schafft Abhilfe und bald finden sich die unterschiedlichsten Tiere als Orchestermusiker ein: ein Wolf, ein Schaf, ein Fuchs, eine Maus, eine Gans, drei Eichhörnchen und weitere Musikanten. Da sind Konflikte vorhersehbar.
Ein Schauspieler schlüpfte in die verschiedenen Rollen und übermittelte auf unterhaltsame und lehrreiche Weise die Charaktere der Tiere und ihrer Instrumente. Zum Schluss gelingt es dem Dirigenten, jedem Tier seinen festen Platz im Orchester zuzuweisen.
Gebannt verfolgte das junge Publikum das Theaterstück und erfuhr viel über die Platzierung der Instrumente in einem Symphonieorchester und dem Leben Beethovens.
In der anschließenden Instrumentenschau erhielten die Nikoläuse die Gelegenheit, alle Instrumente selbst einmal auszuprobieren. Mit großer Begeisterung nahmen sie das Angebot wahr und es entstand eine faszinierende Geräuschkulisse. Damit hätten sie sogar Beethoven zum Schwärmen gebracht.
Hunderte Gäste von ehemaligen Schülern bis zu Urgroßeltern nutzten die Angebote und kreativen Möglichkeiten, plauschten bei Kaffee und Kuchen oder trafen sich am Bratwurststand. Dort ging schon um 15.00 Uhr der Vorrat zur Neige, sodass eilig nachgeliefert werden musste.
Großen Anklang fanden die musikalischen Vorführungen, ob Flöten, Gesang oder Tanz - die Kulissen auf der Bühne gaben einen besonders festlichen Rahmen. Denn am 6. Dezember steht hier die Musicalaufführung "Leben im All" bevor.
Das bunte und kurzweilige Programm ließ den Nachmittag wie im Fluge vergehen. Gegen 18.00 Uhr halfen dann viele engagierte Eltern, aus den Künstlerateliers wieder Klassenräume herzurichten.
Alle Einnahmen des Festes tragen wesentlich zur Finanzierung des großen Zirkusprojektes "Nikosselly" bei, auf das sich unsere Kinder im kommenden Jahr freuen dürfen.